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Serdecznie witamy in Polen

Polen liegt in Mitteleuropa und grenzt im Westen an Deutschland, im Nordosten an Litauen und die russische Exklave Kaliningrad, im Osten an die Ukraine und Weißrussland und im Süden an die Tschechische Republik und die Slowakei. Die natürliche Grenze im Norden bildet die Ostsee. Die Hauptstadt von Polen ist mit etwa 1,7 Millionen Einwohnern Warschau, im Herzen von Polen gelegen. Polen gehört zwar nicht zu den meist bereisten Reisezielen in Europa, aber trotzdem hat das Land viel zu bieten: Die polnische Ostseeküste im Norden mit ihren zahlreichen kleinen vorgelagerten Inseln, das Riesengebirge im Süden an der Grenze zur Tschechischen Republik oder die sehenswerten Städte Warschau, Krakau oder Breslau – um nur einige der Highlights zu nennen.

 

Weltkulturerbe Krakau – ein unvergessliches Erlebnis

Polen, Krakau

Fotolia ©-kabat, Polen, Krakau

Die Stadt Krakau befindet sich im Süden Polens und war einst Hauptstadt und Sitz der Regierung in Polen. An der Weichsel gelegen, zwischen dem Jura-Gebirge im Norden und der Hohen Tatra im Süden, gilt diese Stadt als eine der ältesten und schönsten in ganz Osteuropa. Krakau blickt auf eine 1000-jährige Geschichte zurück, in der die Stadt mehrmals zerstört und durch andere Mächte eingenommen wurde, zuletzt in der Besatzungszeit der deutschen Truppen. Doch der Schönheit Krakaus tat dies keinen Abbruch und so wurde die ehemalige Hauptstadt Polens 1978 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.Erkunden Sie die Stadt Krakau und deren Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise Marienkirche, Jüdisches Museum, Museum für Gegenwartskunst (MOCAK) oder Unterirdische Tuchhallen während einer Stadtführung.

Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Krakau ist der Wawel, vergleichbar mit dem Hradschin in Prag. Auf einem Kalkfelsen an der Weichsel gelegen, thront der Wawel über der Stadt. Das Wawel-Schloss ist seit seinem Bestehen mehrmals umgebaut worden und lässt somit den Stil der Gotik und der Renaissance miteinander verschmelzen. Im Schloss selbst kann der Besucher verschiedenste Ausstellungen mit Kunstwerken besichtigen sowie die prunkvollen Gemächer und Schatzkammern der ehemaligen Könige bestaunen. An das Schloss lehnt sich die Kathedrale an, die ebenfalls unterschiedliche Epochen und Baustile miteinander vereint. In dem Gotteshaus selbst wurden bis zum 18. Jahrhundert die Könige Polens gekrönt.

Eine besondere Art der Stadtbesichtigung bietet eine Communism Tour durch Krakau. Zu sehen sind architektonische Bauwerke aus der Zeit des Kommunismus, darunter auch die Plattenbausiedlung Nowa Huta. Des Weiteren erfährt man mehr über das damalige Leben und die Menschen, die in Krakau lebten.

Oskar Schindler, ein Name der für die Rettung jüdischer Zwangsarbeiter steht. Die Besichtigung der Emaillewarenfabrik ist ein Muss für alle Krakau Touristen. Die Kriegsgeschichte der Fabrik und ihres Besitzers sowie die Geschicke der von ihm geretteten jüdischen Insassen des Konzentrationslagers Plaszow sind vor allem durch Steven Spielbergs Spielfilm Schindlers Liste bekannt geworden.

Das Viertel Kazimierz ist neben der Josephstadt in Prag die weltweit größte Ansammlung jüdischer Sehenswürdigkeiten. In dem Stadtteil, weltbekannt durch Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“, lebten einst 69.000 Juden. Heute hingegen sind es nur noch 150, was der jüdischen Religion in Krakau jedoch keinen Abbruch tut. Die imposantesten Sehenswürdigkeiten sind neben der Isaak- und Tempel-Synagoge, der Neue Jüdische Friedhof sowie das Zentrum für jüdische Kultur, das mit Ausstellungen, Vorträgen und Konzerten seine Besucher beeindruckt.

Schon gewusst?
Ein Jüdischer Friedhof unterscheidet sich stark von einem gewöhnlichen Friedhof. Die Totenruhe ist unantastbar und statt Blumen werden Steine niedergelegt, die an die Wüstenzeit in Israel erinnern, als man aus Schutz vor Tieren die Gräber mit Steinen bedeckte. Da man die Gräber nicht einebnet und sie somit bestehen bleiben, herrscht auf jüdischen Friedhöfen oft Platzmangel. In diesem Fall wird über die Gräber eine Schicht Erde geschüttet und anschließend werden auf der neuen Erde die Toten beerdigt.

Um eine Stadt wie Krakau (noch) besser zu entdecken, eignet sich immer eine Schifffahrt. Die ca. 1-stündige Fahrt auf der Weichsel führt Sie vorbei am Wawel, dem ehemaligen jüdischen Stadtviertel Kazimierz und der Redemptoristenkirche.

Empfehlenswert für alle Krakau-Touristen ist der Besuch des Benediktinerklosters in Tyniec. Tyniec war früher ein Dorf bei Krakau und ist heute ein Stadtteil von Krakau geworden. Das auf einem Felsen über der Weichsel gelegene Kloster wurde 1044 gegründet und ist eines der ältesten in Polen!

Sport und Spaß ist angesagt: Besuchen Sie den größten Wasserpark Polens – den Aquapark Krakau! Falls Ihre Gruppe eine Auszeit vom Besichtigungsprogramm benötigt, sind Sie hier genau richtig. Auf 2.000 m² gibt es 10 Riesenrutschen, drei Schwimmbäder, drei Salzwasser-Jacuzzi und ein Wellenbad. Tropenfeeling pur bei rund 29° sorgen das ganze Jahr über für gute Laune.

 

Ausflugsziele rund um Krakau… die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf einen Blick

Etwa 70 km westlich der Stadt Krakau befindet sich die Stadt O?wi?cim. Nicht weit davon entfernt entstand im Sommer 1940 das größte Konzentrationslager während der Zeit des Nationalsozialismus. Über eine Million Juden, Homosexuelle und Menschen anderer Glaubensrichtungen wurden hier vergast und ermordet und anschließend verbrannt. Heute zählt das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist eine riesige Gedenkstätte, die an die Ermordung von 6 Millionen Juden erinnern soll.

Das Salzbergwerk Wieliczka, 15 km südwestlich von Krakau gelegen, gehört ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auf einer 2 km langen unterirdischen Route werden die Touristen durch etwa 22 Kammern und alte Stollen bei einer Tiefe von bis zu 130 m geführt. Heute dient das Bergwerk auch für Konzerte und Veranstaltungen und als Sanatorium für Asthmakranke.

Der eindrucksvolle Pieninski Nationalpark liegt 140 km südöstlich von Krakau. Der Park umfasst das Durchbruchstal des Dunajec, ein Fluss, der einen tiefen Canyon in das Gestein geschnitten hat. Für die Besucher werden ca. 2-stündige Bootsfahrten auf einer Strecke von 17 km angeboten.

Das kleinste Hochgebirge der Welt, die Hohe Tatra, ist vor allem im Winter ein beliebtes Ausflugsziel. 110 km südlich von Krakau gelegen, ist diese Region besonders durch die Stadt Zakopane bekannt, in der regelmäßig große Wintersportwettkämpfe ausgetragen werden wie alljährlich die Weltmeisterschaft im Skisprung. Sport und Outdoorerlebnis pur im Tschenstochauer-Jura, einem Gebirgszug im südlichen Polen. Egal ob Mountainbiketour, Klettern oder Teamfördernde Maßnahmen, hier ist für jeden etwas dabei!

Wenn der Hunger kommt… Restaurants in Krakau

Zu Polens Köstlichkeiten gehören Suppen wie Barszcz, eine Suppe aus Roter Beete, der Schmoreintopf Bigos, das polnische Nationalgericht, die Pirogi – Teigtaschen mit verschiedenen Füllungen und vieles Leckere mehr. Lassen Sie sich überraschen!

Als eine typische polnische Bauernstube kann man dieses Restaurant bezeichnen. Der polnische „Bauernschmaus“ wird auf rustikalen Tischen in einer faszinierenden Atmosphäre serviert.
Genießen Sie die typisch jüdische Küche während eines 3-Gang-Abendessens in einem jüdischen Restaurant. Nebenbei können Sie einem Klezmer-Konzert lauschen, welches die traditionelle Musik der osteuropäischen Juden widerspiegelt.

 

Programmvorschlag bei einer 4-Tagesreise mit Bus vor Ort – Diese Reise ist natürlich beliebig verlängerbar!

1. Tag – Auf nach Krakau
Nach der Abreise am frühen Morgen vom Heimatort erreichen Sie in der Regel zwischen 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr die herrliche Stadt Krakau. Krakau ist eine der schönsten Städte Polens und wichtigstes geistiges und intellektuelles Zentrum Polens. Die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es gibt also viel zu sehen in der lebendigen Universitätsstadt.
2. Tag – Krakau pur
Wir empfehlen einen ca. 4-stündigen Stadtrundgang mit örtlicher Reiseleitung. Sie erhalten einen wertvollen Überblick und interessante Informationen zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie dem größten Marktplatz Europas mit seinen Tuchhallen und Straßencafés, dem Wawelhügel, der Marienkirche oder der Jagiellonen-Universität. Im Anschluss empfiehlt sich die Besichtigung des Wawelhügels mit Eintritt in das berühmte Wawel-Schloss mit Kathedrale, Gemach und Schatzkammer. Zur Entspannung empfiehlt sich ein Besuch in Polens größtem Wasserpark und am Abend können Sie bei Karaoke Ihr Gesangstalent unter Beweis stellen.
3. Tag – Salzbergwerk Wieliczka
Nach dem Frühstück bietet sich ein Ausflug zu einer der ältesten Salzgruben Europas an. Das Salzbergwerk Wieliczka gehört mit seinen 130 Meter unter der Erdoberfläche liegenden Kapellen aus Salz, Sanatorium, Fußballplatz und Restaurants ebenfalls zum Weltkulturerbe der UNESCO. Im Anschluss können Sie als Kontrastprogramm einen Ausflug in das Pieninski-Gebirge mit einer Floßfahrt zwischen den schroffen Bergen des Gebirges unternehmen.
oder alternativ: Mahn- und Gedenkstätte Auschwitz
Wahlweise besteht die Möglichkeit, die Mahn- und Gedenkstätte in Auschwitz, das größte Konzentrationslager des 2. Weltkrieges, zu besichtigen oder zu einer Führung durch das Jüdische Viertel Kasimierz.
4. Tag – Abreise
Nach Frühstück, Zimmerabnahme und Verladen des Gepäcks in den Bus beginnt die Reise in den Heimatort.